Welche Einstreu ist für Pferde die beste?

Darauf kommt es an. 

Wie man sich bettet, so liegt man. Das gilt auch für unsere Pferde. Wir alle stehen früher oder später vor der Frage: Welche Einstreu ist für Pferde die beste? Leider gibt es dafür keine allgemein gültige Antwort. So unterschiedlich wie unsere Pferde und deren Bedürfnisse sind, so unterschiedlich sind auch die Einstreu-Alternativen.  

Bei der Wahl der besten Einstreu für Pferde, sollten Sie die nachfolgenden Kriterien berücksichtigen:  

1.  Staubfreie Pferdeeinstreu 

Im besten Fall verbringen unsere Pferde den Großteil des Tages im Freien. Das ist jedoch nicht immer möglich. Die zweithäufigste Ursache für eine Leistungsminderung bei Pferden sind Erkrankungen der Atemwege. Umso wichtiger ist es, den Anteil an Staub und Keimen gering zu halten. Neben dem Raufutter ist die Einstreu eine der Hauptquellen für Staub und Keimen im Stall. Viele Pferde leiden bereits an Atemwegsproblemen, jedoch sollte man sich nicht erst dann Gedanken über die richtige Einstreu machen, wenn die Pferde schon erkrankt sind. Vorsorge ist in diesem Fall – wie so oft – besser als Nachsorge. Deshalb sollte das Kriterium des Staubanteils bei der Einstreu einer der wichtigsten Kriterien sein. 

 

 

2. Pferdeeinstreu: Keime vs. Komfort 

Unsere Pferde sollen möglichst komfortabel liegen. Dafür gibt es verschiedene Alternativen: Matratzenhaltung verspricht viel Komfort und eine einfache Handhabung. Die richtige Umsetzung ist jedoch entscheidend dafür, dass die Pferde sauber und trocken stehen. Entgegen der Erwartungen kann Matratzenhaltung – richtig gemacht – sogar besser Ammoniak binden, als Wechseleinstreu, die täglich erneuert wird. In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass das Material (Stroh, Späne) qualitativ hochwertig ist und möglichst wenig Keime enthält.  

Gummimatten sind sehr beliebt und oftmals wird dann (irrtümlich) auch fleißig an Einstreu gespart. Tatsächlich sind Gummimatten meistens jedoch nur minimal weicher als Beton und wer Einstreu spart, spart damit definitiv auch am Komfort. Darüber hinaus sammelt sich bei vielen Matten auch der Urin unterhalb – zwischen Boden und Matte – an, was zu konstant unangenehmen Ammoniakgeruch führt und die Atemwege zusätzlich belastet. 

Wenn Sie Einstreu sparen und den Komfort/ die Hygiene erhalten möchten, sollten Sie deshalb auch immer überlegen, welchen Untergrund Sie unter der Einstreu haben und wie weich beziehungsweise hart dieser ist. Denn die Kombination von beidem entscheidet am Ende wie gut Ihr Pferd liegt.  

3. Pferdeeinstreu für Allergiker 

Um das Ganze noch ein wenig herausfordernder zu gestalten, haben viele von uns noch Allergiker-Pferde im Stall. Wer ein solches Pferd besitzt und/ oder bei sich im Stall stehen hat, der weiß, was das bedeutet. Auch hier gilt, wie beim Thema „staubfrei“: Es spielen mehrere Faktoren zusammen. Unabhängig davon, unter welchen Allergien das Pferd leidet: Schaffen Sie ein gutes, gesundes Stallklima und belasten Sie den Organismus nicht zusätzlich mit „unnötigen Stressfaktoren“. Jedes Pferd ist individuell und möglicherweise müssen Sie verschiedene Einstreuarten testen, um für Ihr sensibles Pferd die richtige zu finden. Glücklicherweise gibt es aber mittlerweile Pferdeeinstreu die speziell für Allergiker geeignet ist. 

 

 

4. Lagerung und Entsorgung der Pferdeeinstreu 

Abhängig vom Standort, der Anzahl an Pferden und der anfallenden Mist-Pferdeeinstreu-Menge, kann die Entsorgung sehr kostspielig werden. Nicht immer kann die (gesamte) Pferdeeinstreu auf Feldern ausgefahren werden, was bedeutet, dass für die Entsorgung eine Firma oder der Landwirt aus der Nachbarschaft beauftragt werden muss. Die Abholung und Entsorgung sind meist mit zusätzlichen Kosten verbunden, weshalb die Wahl auf eine Einstreu fallen sollte, die … 

  • … auf Felder ausgefahren werden kann und gut für den Boden ist. Hobelspäne beispielsweise macht den Boden sauer und wird deshalb von Landwirten eher ungern angenommen. 
  • … das Mistaufkommen gering hält. Wenn wenig Platz zur Lagerung vorhanden ist und jede Entsorgung mit Kosten verbunden ist, sollte man eine Alternative suchen, die platzsparend ist. Wie das gelingt? Die Saugkraft der Einstreu sollte möglichst hoch sein. 

 

5. Kostengünstige Pferdeeinstreu finden 

Die Kosten für Pferdeeinstreu können in Tagen wie diesen schnell explodieren. Wir alle wollen dennoch, dass unsere Pferde ausreichend Einstreu in Ihren Boxen/ im Laufstall haben und sich wohl fühlen. Um die beste kostengünstige Einstreu für Pferde zu finden, sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen: 

  • Anschaffungskosten: Wie hoch ist der Preis pro Ballen/ Lieferung? Gibt es Mengenrabatte? Wieviel Platz zum Einlagern haben Sie? 
  • Lieferkosten: Wo können Sie (in Ihrer Umgebung) Einstreu kaufen? Welche Einstreusorten gibt es? Hobelspäne vom Sägewerk nebenan kann unterm Strich günstiger sein als fertige 20kg Ballen von großen Produzenten. Wie hoch sind die Lieferkosten? Wie oft pro Jahr müssen Sie Einstreu bestellen? 
  • Entsorgungskosten: Wie hoch sind die Kosten für die Entsorgung? Abhängig vom Standort und der eigenen Situation (Felder/ keine Felder, Landwirte in der Nachbarschaft etc.), kann die Entsorgung auch ein wichtiges Thema sein, welches Sie keinesfalls unterschätzen sollten. (Siehe Punkt 4)  

Exkurs: Pferdeeinstreu Alternativen 

Am Markt gibt es mittlerweile eine Fülle an Alternativen zur herkömmlichen Pferdeeinstreu. Da diese zum Teil noch wenig erforscht sind, ist es besonders wichtig, diese vorab genau zu prüfen und die Funktion kritisch zu hinterfragen. Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine neue Einstreu zu testen, dann beobachten Sie Ihr Pferd genau: Legt es sich noch hin? Fängt es an zu husten? 

Unsere persönliche Empfehlung: hippo gold 

So individuell wie unsere Pferde, so individuell die Rahmenbedingungen und Erfahrungen. Wir legen Ihnen die Pferdeeinstreu hippo gold ans Herz.  

Warum? 

  • hippo gold hat eine hohe Saugfähigkeit: 1 kg Streu nimmt circa 7 Liter Flüssigkeit auf. 
  • Das sonnengetrocknete Stroh von hippo gold ist 9-fache entstaubt und sorgt so für ein staubfreies Stallklima. 
  • Das Auftreten von Allergien oder anderen Erkrankungen der Atemwege wird verhindert. Pilze und andere schädliche Mikroorganismen werden bei der Aufbereitung vernichtet. 
  • hippo gold bindet Ammoniak. 
  • hippo gold ist kostengünstig und platzsparend.  
  • hippo gold Streu kann zur „Entsorgung“ als wertvoller Pflanzendünger oder in Biogasanlagen verwendet beziehungsweise weiterverkauft werden. 
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